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Kunstgeschichte in Waakirchen

Ein kurzer Überblick über die kunstgeschichtliche Entwicklung Waakirchens.

Kunst in Waakirchen

Venus am Kreisverkehr
Venus am Kreisverkehr
Weltenspiegel von O. Wesendonck
Weltenspiegel von O. Wesendonck
Geburtshaus des Schmied von Kochel
Geburtshaus des Schmied von Kochel
Geburtshaus des Schmied von Kochel
Geburtshaus des Schmied von Kochel
Löwendenkmal
Löwendenkmal

Der Mondbrunnen im Pausenhof der neuen Schule von Otto Wesendonck

„Otto Wesendonck wurde am 25. Januar 1939 in Dinslaken am Niederrhein geboren. Nach dem Besuch des Neusprachlichen Gymnasiums in Oberhausen nahm er im Jahre 1957 das Studium der Bildhauerkunst an der Folkwangschule in Essen auf, das er 1960 – 1967 an der Hochschule der Bildenden Künste in Berlin fortsetzte. Als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes war er Berliner Meisterschüler bei Bernhard Heiliger. Seit 1968 lebt er als freischaffender Künstler in Waakirchen. Otto Wesendonck gehört heute zu den gewichtigsten deutschen Bildhauern...“
Aus: Prof. Erich Steingräber (Generaldirektor der Bayer. Staatsgemäldesammlungen)

Thomas Herculan Wieser

1775 als erster Sohn von Thomas Wieser in Waakirchen geboren, studierte im Benediktiner-Stift Tegernsee. Er vollendete dort das Gymnasium und widmete sich zusätzlich der Musik. Bei Pater Gotthardt Glockner erlernte er das Orgelspiel, worin er „Vorzügliches geleistet“ hat. Wegen seiner musikalischen Bildung wechselte er an das Kloster Weyarn mit seiner „trefflichen Musikschule“. Hier vollendete er auch seine theologischen Studien. 

1794 trat er in das Chorherrnstift Dietramszell ein als Pater Herculan. 1799 erhielt er die Priesterweihe. 8 Jahre arbeitete er in seinem Berufe „treu und fleißig“ bis 1803. 1803 wurde er Musikdirektor. Nach der Säkularisation verblieb er als 1. Ortspfarrer in Dietramszell, war Schulinspektor und Beichtvater der Clarissinnen. Er blieb bis 1821. In dieser Zeit entwickelte er gründliche Kenntnisse in der Musik und sein meisterhaftes Orgelspiel.

  • Herculan Wieser gab Orgelkonzerte in München (mit sehr großem Beifall)
  • Das Musiklexikon Mü 1801 „seine Produkte nehmen sich durch Gründlichkeit und Leichtigkeit aus“.
  • Eigene Kompositionen: vier deutsche Messen, zwei Requien
  • Für das Theater in Tölz komponierte er Bühnenstücke, Operetten, Lieder...eine ganze Reihe handschriftlicher Noten im Pfarrarchiv Tegernsee...“

Bis zur Säkularisation 1803 war das  Musikleben in Tegernsee vom Kloster geprägt. Seit 1817 war der neue Herr von Tegernsee Bayerns erster König Max I. Joseph. Auf gute Musik bedacht, verordnete die „Stiftungsurkunde vom 4.11.1821“, dass von nun an in Tegernsee immer ein „Kantor und Organist der Pfarrkirche“ angestellt werde. Zum ersten Kantor in Tegernsee berief der König Herculan Wieser. 1821 – 1836 versah er als Lehrer und Leiter diese Amt in Tegernsee. 1839 ist Herculan Wieser in Tegernsee verstorben und beerdigt. Sein Nachfolger wurde der Sohn seines Bruders Joseph (Schullehrer in Egern, der „geliebt, geehrt als Mensch, Christ und Lehrer“ am 14.3.1853 verstarb) Johann Wieser.

Das Waakirchner Vesperbild, Salzburg, um 1425, Steinguss

„Das Vesperbild von Waakirchen gehört in eine Gruppe von Steingussplastiken, die im Ostalpenraum (Salzburg?) entstanden und weithin verkauft wurden. Sie sind neben den Schönen Madonnen Hauptvertreter des „Schönen (oder: Weichen) Stils“ der Spätgotik, der im ostdeutschen Raum (Prag, Schlesien, Deutschordensland) seine Wurzeln hatte.

Die Waakirchner Plastik gehört in ihrer Verbindung von Schönlinigkeit und Präzision der Formgebung, von Schmerz und Beherrschung im Gefühl, zu den Meisterwerken dieser Gruppe...
(Ausstellungskatalog, Vera Icon, 1987)

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