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Bauausschuß vom 16.08.2017

Aus dem Bauausschuss

In der Sitzung am 16.08.2017 wurden im öffentlichen Teil u.a. folgende Punkte behandelt:

Bau- und Projektentwicklung Lanserhof, Bauvoranfrage zur Errichtung eines Personalhauses auf dem Grundstück FlNr. 1486/6 Gem. Waakirchen, Karl-Lechner-Weg in Marienstein
Wie bereits bekannt ist, möchte der Antragsteller auf dem o.g. Grundstück ein Personalhaus für die Mitarbeiter des Lanserhofs errichten. Die ersten diesbezüglichen Vorentwürfe wurden zwischenzeitlich nochmals überarbeitet und konkretisiert. Im Vorfeld der noch auszuarbeitenden Eingabeplanung wurde jetzt ein Entwurfskonzept erstellt, welches dem Bauausschuss als Voranfrage vorgelegt wird.
Der Bauwerber ersucht den Ausschuss um Mitteilung dahingehend, ob mit dem vorgelegten Konzept insoweit Einverständnis besteht, als dass dieses in die Eingabeplanung (und das Bebauungsplanverfahren) übernommen werden kann oder ob noch Änderungsbedarf gesehen wird. Nach ausführlicher Vorstellung der Planungen und eingehender Beratung fasst der Bauausschuss folgenden Beschluss:
Dem Vorhaben wird grds. zugestimmt; das Vordach soll eine Länge von 80 cm aufweisen. Weiter ist zum Schutze der Nachbarschaft zu prüfen, ob eine direkte (östliche) Zufahrt in die Tiefgarage möglich ist. Zudem soll ein Schallschutzgutachten vorgelegt werden, das belegt, dass durch die offene Bauweise keine unzumutbare Immissionsbelastung entsteht, alternativ wäre für die Tiefgarage eine geschlossene Bauweise zu prüfen.

Zellner Marion und Johannes, Bad Tölz, Rückbau eines Wohngebäudes und Anbau an ein Einfamilienhaus auf dem Grundstück FlNr. 441/23 Gem. Waakirchen, Rosenweg
Die Antragsteller möchten das auf dem oben genannten Grundstück befindliche östliche Wohngebäude zurückbauen und anschließend ein neues Gebäude an das verbleibende westliche Einfamilienhaus anbauen. Die Gebäude werden räumlich verbunden. Das neue Gebäude soll eine Wandhöhe von 5,25 m und eine Grundfläche von ca. 50 m² aufweisen. Der Giebel soll auf einer Höhe von 6,95 m zum Liegen kommen. Er überragt den Giebel des Bestandsgebäudes damit um ca. 70 cm. Ferner soll an der Ostseite des Gebäudes auch ein Carport errichtet werden, an dessen Südseite ein Lagerschuppen entstehen soll. Auf dem Dach des Schuppens soll eine Solarthermieanlage angebracht werden, welche auf eine Neigung von 30° „aufgeständert“ wird.
Ein Bebauungsplan existiert für das betreffende Gebiet nicht. Da im Rahmen des Vorhabens ein Einfamilienhaus mit einer Wohneinheit entsteht, werden die Vorgaben der Garagen- und Stellplatzsatzung eingehalten.
Das gemeindliche Einvernehmen zum beantragten Bauvorhaben wird erteilt.

Strein Johann, Waakirchen, Tekturanträge zur Neuausrichtung des Betriebskonzeptes mit dem Einbau bzw. Belassen von Pferdeboxen auf den Grundstücken FlNrn: 1555/11, 1555/14 und 1555/15 Gem. Schaftlach, Allerer
Mit Bescheid des Landratsamtes Miesbach vom 21.03.2017 wurde die Neuausrichtung des Betriebskonzeptes des Antragstellers genehmigt. Im Rahmen dieses Bescheides wurde aufgrund der zur Verfügung stehenden Betriebsfläche der Pferdebestand auf maximal 18 Pferde begrenzt. Der Antragsteller teilt nun mit, dass er aktuell über weitere, zusätzliche Flächen verfügen kann. Darum möchte er seinen Pferdebestand um bis zu 11 Tiere auf dann insgesamt maximal 29 Pferde erhöhen. Vor diesem Hintergrund beantragt Herr Strein mit den vorliegenden Schreiben die Genehmigung für den Einbau bzw. das Belassen von zusätzlichen Pferdeboxen.

Dabei plant er folgende Einzelmaßnahmen:

-    Einbau von 4 Pferdeboxen mit Paddocks im „Hemmert-Stall“ (Antrag Nr. 39/2017)
-    Einbau einer großen Pferdebox im bisherigen Hackschnitzellager (Antrag Nr. 40/2017)
-    Belassen der östlichen Pferdebox im Stallgebäude (G5) (Antrag Nr. 41/2017)
-    Einbau von 6 Pferdeboxen im bisher nicht genehmigten Stallnebengebäude (Antrag Nr. 42/2017)

Der Bauausschuss erteilt das gemeindliche Einvernehmen zu den betreffenden Bauanträgen (Nrn. 39 bis 42/2017) unter der Maßgabe, dass eine entsprechende baurechtliche Privilegierung gem. § 35 BauGB im weiteren Verfahrenslauf durch die zu beteiligenden Fachbehörden festgestellt wird.

Christine und Lars Kürn, Waakirchen; Voranfrage zur Errichtung eines MFH auf dem FlSt. 4/1, 6/2 und 15, Gem. Schaftlach
Beantragt wird der Abbruch des bestehenden Wohn- und Geschäftsgebäudes und die Errichtung eines MFH mit 5 WE und Stellplätzen. Nach Kenntnisnahme des Planentwurfes und kurzer Beratung, woraus hervorgeht, dass die Wandhöhe von 9,13 m die umgebende Bebauung weit überschreitet, fasst der Bauausschuss folgenden Beschluss:
Dem Vorhaben kann so, aufgrund der unproportionalen Höhenentwicklung nicht zugestimmt werden; es soll eine Wandhöhe von 7,20 m (höchstes benachbartes Anwesen) nicht überschritten werden.

Markus Liebl

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