Gemeinde Waakirchen

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Bauausschuss vom 20.06.2017

Aus dem Bauausschuss

In der Sitzung am 23.06.2017 wurden im öffentlichen Teil u.a. folgende Punkte behandelt:

Im Rahmen einer kurzen Ansprache wird dem ausscheidenden Geschäfts- und Bauamtsleiter; VR Franz Schweiger, unter Würdigung seiner Verdienste für die Gemeinde Waakirchen, vom Vorsitzenden die Urkunde über die „Versetzung in den Ruhestand“ mit Wirkung zum 01.07.2017 überreicht. Dieser bedankt sich für die lobenden Worte und lädt im Anschluss zur Sitzung zu einem kleinen Umtrunk ein.

Faschinger Johann, Waakirchen, Nutzungsänderung der bestehenden Werkhalle in einen Verkaufs- und Ausstellungsraum für Kfz. auf der FlNr. 915 Gem. Waakirchen, Tölzer Str. 34
Der Antragsteller beantragt die Nutzungsänderung einer bisherigen Werkhalle, welche sich auf dem Flurstück Nr. 915 Gem. Waakirchen im nördlichen Bereich des dortigen landwirtschaftlichen Anwesens an der Tölzer Str. 34 befindet.
Diese Halle diente bisher u.a. einem metallverarbeitenden Betrieb als Produktions- und Fertigungsstätte. Nun soll die Halle als Verkaufs- und Ausstellungsraum für Kfz. genutzt werden. Nach Rücksprache des Antragstellers mit dem Kreisbaumeister ist für die neue Betriebsform eine Nutzungsänderung erforderlich. Die bisherige Halle soll in ihrer bestehenden Form unverändert bleiben. Die Außenansicht ändert sich nicht. Lediglich im Innenraum soll ein separater Büroraum mit ca. 22 m² abgetrennt werden. Bzgl. der genauen künftig beabsichtigten Nutzung darf auf das Schreiben des Antragstellers vom 02.06.2017 Bezug genommen werden.
Bisher wurden 13 Stellplätze nachgewiesen. Diese sollen auch künftig beibehalten werden. Die Verwaltung schlägt vor, die künftige Nutzung als Gewerbebetrieb gem. Nr. 3.5.1 der Stellplatzsatzung einzustufen (da Ausstellungs- und Verkaufsraum). Bei einer Nettonutzfläche von ca. 429m² würde sich somit ein Stellplatzbedarf von 9 Stellplätzen zzgl. 2 Stellplätze für Besucher ergeben. Die bestehenden Stellplätze wären somit auch künftig ausreichend.
Beschluss: Das gemeindliche Einvernehmen zur beantragten Nutzungsänderung wird erteilt.

Familie Schweizer, Waakirchen, Bauvoranfrage zur Verlängerung des Vordaches als Unterstellmöglichkeit für PKW auf dem Grundstück FlNr. 1452/10 Gem. Waakirchen, Am Bergwald
Die Antragsteller möchten auf der Nordseite ihrer auf dem o.g. Flurstück errichteten Doppelhaushälfte das Vordach verlängern und so die dortigen PKW-Stellplätze überdachen. Auf die diesbezüglichen Gründe geht die Familie Schweizer in ihrem Schreiben vom 04.06.2017 näher ein. Das betreffende Grundstück befindet sich im Bereich des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes Nr. 12 „Marienstein-Süd“ (Am Bergwald). Dieser sieht auf dem nördlichen Grundstücksteil zwar einzelne Stellplätze vor, eine Überdachung (Carport) ist aber nicht zulässig. Um dem Wunsch der Antragsteller entsprechen zu können, müsste daher der o.g. Bebauungsplan geändert werden.
Allerdings befinden sich im südlichen Plangebiet insgesamt 4 nahezu „baugleiche“ Doppelhäuser. Im Rahmen einer Bebauungsplanänderung wäre es wohl fraglich, ob für das Haus der Antragsteller ein vom Rest der vorgenannten Bauzeile abweichender „Anbau“ individuell zugelassen werden sollte. Es müsste wohl vielmehr sämtlichen dortigen Hauseigentümern „die Verlängerung ihres Vordaches“ im Rahmen einer Bebauungsplanänderung ermöglicht werden. Nach Verlesen des Antrages und kurzer Beratung fasst der Bauausschuss folgenden Beschluss: Das Bauvorhaben wird nicht befürwortet; eine Bebauungsplanänderung wird abgelehnt.

Cornelia Lutz und Michael Wagner, Waakirchen, Bauvoranfrage zur Errichtung einer Garage mit Carport auf dem Grundstück FlNr. 1452/5 Gem. Waakirchen, Am Bergwald
Die Antragsteller möchten an der Südostseite ihres auf dem o.g. Flurstück errichteten Wohnhauses eine Garage mit Carport errichten. Auf die diesbezüglichen Gründe gehen die Antragsteller in ihrer Mail vom 05.06.2017 näher ein. Das betreffende Grundstück befindet sich im Bereich des rechtsverbindlichen Bebauungsplanes Nr. 12 „Marienstein-Süd“ (Am Bergwald). Dieser sieht auf dem o.g. Flurstück zwar eine Garage sowie einen Stellplätze vor, diese müssten jedoch an der Südwestseite des Grundstückes errichtet werden.
Um dem Wunsch der Antragsteller entsprechen zu können, müsste daher der o.g. Bebauungsplan geändert werden. Dieser sieht an der östlichen Grundstücksgrenze jedoch einen Streifen vor, welcher von der Bebauung freizuhalten ist. Dies hängt mit dem angrenzenden Festenbach zusammen. Das Landratsamt Miesbach, Abteilung Wasserrecht, prüft daher momentan, ob eine Überplanung in den betreffenden Bereich hinein möglich ist. Bei den beiden weiteren im nördlichen Plangebiet befindlichen Gebäuden ist die Situation nicht direkt vergleichbar, da die Garagen bzw. Stellplätze als gemeinsame „Grenzbebauung“ ausgeführt sind. Daher könnte wohl für das Gebäude der Antragsteller ein individuelles Abweichen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes bzw. eine entsprechende Änderung zugelassen werden. Nach Beratung, in der auch die Zufahrtsproblematik erörtert wird, fasst der Bauausschuss folgenden Beschluss: Das Bauvorhaben wird nicht befürwortet; einen Änderung des Bebauungsplans wird abgelehnt.

Haselberger Irene, Riedern; Umbau eines Bauernhofes (Maroldhof), FlSt. 1747, Gem. Waakirchen
Das Bauvorhaben liegt im Außenbereich und unterliegt dem Denkmalschutz. Laut Mitteilung des Planers, Arch. Huber wurde das Projekt mit dem Landratsamt bereits vorbesprochen und Zustimmung signalisiert.
Beschluss: Das Bauvorhaben wird befürwortet.

Markus Liebl

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